Die zweite gezeigte Version war die Amerikanische, welche den Titel "Resident Evil Online" trug. In spielbarer Form, wurde das ganze 2003 gezeigt. Als erstes fiel einem auf, dass die Farben sich, im Gegensatz zur Originalversion, drastisch verschlechtert hatten. Die Details hingegen waren für ein Playstation 2 Spiel immernoch recht hoch. Die finale Version sah jedoch noch besser aus als diese zweite Testversion, allerdings immer noch nicht so gut wie die erste Testversion.
Wichtiger ist, dass einige Dinge aus der ersten Testversion, in diese Version übernommen wurden. Resident Evil Online unterstützte zum Beispiel auch Blut und Verletzungseffekte, welche schon im zweiten Teil eingeführt wurden. Je schlimmer der Charakter verletzt ist, desto schlimmer sind auch die sichtbaren Verletzungen. Neben diesen Verletzungen gab es auch viele verschiedene Zwischensequenzen, in denen sich der Charakter in einen Zombie verwandelt. Einige davon waren sehr dramatisch, denkt man zum Beispiel an den Leech Man aus dem Level "Das Nest".
Was sehr ins Auge sticht ist das Fehlen, eines der 12 Szenarien. Es spielte in einer stürmischen Nacht, irgendwo ausserhalb der Innenstadt. Man begann in einem kleinen Hotelzimmer. Von den Bildern her konnte man das Zimmer auskundschaften, aber auch ausserhalb des Raumes sich bewegen und scheinbar auch andere Räume erforschen. Interessanterweise ähneln sich die Bilder des fehlenden Szenarios anderen Szenen des Spiels sehr. Scheinbar war es nicht fertig oder zu klein und wurde daher in anderen Bereichen wiederverwertet, um andere Szenarien zu füllen oder zu strecken, was eigentlich schade ist, da dieses Szenario sehr athmosphärisch aussah.
Ausser dem Fakt, dass man nun zwei Spiele statt eines kaufen musste, kann man sagen, dass die Spiele mehr als nur akzeptabel umgesetzt wurden und man am Ende doch ein besseres Produkt hat als man zunächst vermutet hätte. Wie bei allen Beta-Versionen kann man sich nur wundern. |