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Version 1

Im Oktober 2002 machte Resident Evil den ersten Schritt in die Welt des Online Gamings. Die Spiele kamen in Japan unter dem Namen "Network Biohazard" und in Europa, sowie in den USA, unter "Resident Evil Online". Bekanntermaßen wurden sie aber bald umgetauft und bekamen den Namen Resident Evil Outbreak. Die erste, von Capcom gezeigte Testversion war überragend.
Die endgültige Version entsprach, bezüglich ihres Detailgrades, dieser Testversion, bis auf die Farben, welche sich im beträchtlichen Ausmaß verschlechtert hatten. Ursprünglich waren die Farben kräftiger und verliehen damit dem Spiel einen künstlerischen Touch. Neben dem Namen und der Grafik, gab es allerdings weitere Veränderungen. So war "Network Biohazard" eigentlich als ein einziges Spiel gedacht, welches ursprünglich 12 Szenarien enthalten sollte. Man sieht daher schon am Anfang viele Szenen, die hinterher nur Teil 2 vorbehalten waren. Auch der gezeigte Charakterauswahl-Bildschirm der einzelnen Szenarien, war einwandfrei, auch wenn zu dem Zeitpunkt noch keine weiteren Menüs veröffentlicht wurden. Einige anderen Szenen, welche nie in das endgültige Spiel schafften, wurden ebenfalls gezeigt. So zum Beispiel die Szene in der Jim Yoko die Hand reicht. Das war der erste großartige Einblick in das Spiel.








Version 2

Die zweite gezeigte Version war die Amerikanische, welche den Titel "Resident Evil Online" trug. In spielbarer Form, wurde das ganze 2003 gezeigt. Als erstes fiel einem auf, dass die Farben sich, im Gegensatz zur Originalversion, drastisch verschlechtert hatten. Die Details hingegen waren für ein Playstation 2 Spiel immernoch recht hoch. Die finale Version sah jedoch noch besser aus als diese zweite Testversion, allerdings immer noch nicht so gut wie die erste Testversion. Wichtiger ist, dass einige Dinge aus der ersten Testversion, in diese Version übernommen wurden.
Resident Evil Online unterstützte zum Beispiel auch Blut und Verletzungseffekte, welche schon im zweiten Teil eingeführt wurden. Je schlimmer der Charakter verletzt ist, desto schlimmer sind auch die sichtbaren Verletzungen. Neben diesen Verletzungen gab es auch viele verschiedene Zwischensequenzen, in denen sich der Charakter in einen Zombie verwandelt. Einige davon waren sehr dramatisch, denkt man zum Beispiel an den Leech Man aus dem Level "Das Nest".
Was sehr ins Auge sticht ist das Fehlen, eines der 12 Szenarien. Es spielte in einer stürmischen Nacht, irgendwo ausserhalb der Innenstadt. Man begann in einem kleinen Hotelzimmer. Von den Bildern her konnte man das Zimmer auskundschaften, aber auch ausserhalb des Raumes sich bewegen und scheinbar auch andere Räume erforschen. Interessanterweise ähneln sich die Bilder des fehlenden Szenarios anderen Szenen des Spiels sehr. Scheinbar war es nicht fertig oder
zu klein und wurde daher in anderen Bereichen wiederverwertet, um andere Szenarien zu füllen oder zu strecken, was eigentlich schade ist, da dieses Szenario sehr athmosphärisch aussah.
Ausser dem Fakt, dass man nun zwei Spiele statt eines kaufen musste, kann man sagen, dass die Spiele mehr als nur akzeptabel umgesetzt wurden und man am Ende doch ein besseres Produkt hat als man zunächst vermutet hätte. Wie bei allen Beta-Versionen kann man sich nur wundern.






Resident Evil Online - Beta Trailer



Beta Konzeptentwürfe



Credits gehen an Pysch, für die Übersetzung des Textes und an Biohaze.com,
da uns freundlicherweise ein Teil der Bilder zur Verfügung gestellt worden sind.


 
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