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Wir schreiben das Jahr 1999 – während Besitzer eines Gameboys auf Resident Evil warten, kommen die Besitzer eines Tigers Game.com in den Genuss, den Survival Schocker auch auf ihrem Handheld zu spielen. Zwar ist der Bildschirm in seiner Größe sehr eingeschränkt, trotzdem bleiben ein paar Elemente im einfarbigen Game.com intakt. Traurig ist aber auch die Steuerung, welche in ihrer "pseudo-3D-gestörten Kontrolle" über Leon, seinen 32 & 64 Bit Kumpanen nicht das Wasser reichen kann.

Die Grafik, die einem auf der Game.com geboten wird ist nicht grade „überwältigend“, dass zählt für alle Spiele auf dem Handheld. Die Background Grafiken sind mit einem "OK" zu bewerten, wobei die Bewegung der Charaktere/Gegner nicht so blendend aussieht. Der Handheld von Tigers benutzt das „Section-Animation-System“
(Abschnitt - gegründetes Animationsystem), das heisst, wenn Leon läuft sind seine Bewegungen nicht flüssig, stattdessen springt das Bild von Leon, von Bild zu Bild. Wenn der Charakter sich von der Kamera entfernt, wird er automatisch passend skaliert, was den Effekt des 3D wiedergeben soll (auf der Konsole bestehen die Charaktere aus vielen Polygonen, womit man ein 3D Bild bekommt). Für fast jede Animation benötigt der Handheld eine kleine Pause, was dazu führt, dass einem das Spiel noch träger vorkommt (was es ja schon ist).

Man findet im Spiel altbekannte Orte wieder, wie den Basketballplatz, Waffenladen, Krankenwagen und und und…

Konnte man sich bei der Konsolenversion auf Cutscenes freuen (z.B wo die Zombies durch das Fenster stürmen und den Ladenbesitzer verspeisen), muss man auf dem Tigers G.com darauf verzichten. Man hat mehr Wert darauf gelegt, Zombies zu töten, was eher mehr Frust als Lust macht aufgrund der zu bemängelnden Steuerung.

Im Grossen und Ganzen ist diese Version von Resident Evil 2 nur für wahre Fans von Bedeutung. Wer auf Qualität und langen Spielspass Wert legt, wird mit der Game.com Variante nicht gut bedient sein.


 
 
 

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